Nächstes Treffen

Samstag, den 27. Oktober 2018    15-17 Uhr  in Stockheim

NAJU- Ausflug: 29.09.18 Wildkatzenerlebnispfad

Treffen am 15.09.2018

Zum ersten Mal seit Beginn unserer NAJU-Treffen fand das Treffen nicht in Glauburg, sondern in Bleichenbach statt. Wir hatten nämlich eine Streuobstwiese zum Abernten zur Verfügung gestellt bekommen. 

Die Walnüsse waren leider noch nicht ganz reif, dafür eignete sich der Walnussbaum hervorragend zum Klettern. 

Bevor wir anfingen zu pflücken, gab es eine kurze Info zur Streuobstwiese, v. a. deren Nutzen, und wir gingen der Frage nach, welche Tiere dort zu finden sind.

Auf der Wiese standen mehrere Apfelbäume zur Auswahl. Ein Baum wurde aber unser Favorit. Schnell hatten wir mehrere Körbe voll. Einige Äpfel fanden nicht den Weg in die Körbe, sondern gleich in den Mund.

Nun holten wir die Obstmühle und eine kleine Apfelpresse aus dem Auto. Mit der Mühle zerkleinerten wir die Äpfel. Die entstandene Maische schütteten wir in die Presse. Jeder wollte mal zerkleinern und/oder die Kurbel der Presse drehen.

Bald floss der Apfelsaft reichlich. Ein Teil wurde sofort getrunken (lecker!), den anderen Teil filterten wir und füllten ihn in Flaschen ab, die die Kinder mit nach Hause nehmen konnten.

 

Treffen am 18.08.2018/ Sommerfest

Endlich! Das erste Treffen nach den Sommerferien und gleichzeitig das Sommerfest.

Um 15 Uhr war Treffpunkt an der VHC- Hütte. Nach einer kurzen Fragerunde über Urlaubserlebnisse und einem kleinen Spiel ging es ans Tipibauen. Dazu wurden drei Gruppen gebildet. Jede Gruppe suchte sich einen geeigneten Platz aus. Dann ging es auch schon los. In kürzester Zeit entstanden drei unterschiedliche Hütten, wobei zwei Hütten ( mit hohem Mädchen-Anteil) liebevoll mit Moos ausgelegt wurden.

Kurz vor dem offiziellen Ende des Treffens und damit kurz vor Beginn des Sommerfestes begannen die großen Jungs weiter oben noch einen Minigolfplatz zu bauen, während die eine Gruppe fand, dass ihr Haus zu klein sei. So bauten sie noch während des Sommerfestes ihr Haus zu einem Schloss um, natürlich mit dem entsprechenden Innenausbau. da halfen auch die anderen mit. Das "Schloss" war so groß, dass einige Mädels überlegten, dort auch zu übernachten, woraus dann doch nichts wurde.

Alles in allem  war es ein schönes Treffen und ein gelungenes Sommerfest!

 

Treffen am 09.06.2018

Da es heute ein heißer Tag werden sollte, wurde der Bleichenbach oder kurz die Bleiche unser heutiges Thema. Treffpunkt war seit langem wieder das DGH bzw. eine schattige Stelle an der Bleiche in der Nähe des DGHs.

Zuerst untersuchten wir von der Brücke aus ca. 100m Flussabschnitt zur Bestimmung der Gewässerstrukturgüte. Wie natürlich ist die Bleiche an dieser Stelle? Wie repräsentativ ist dieser Flussabschnitt? Dabei mussten wir feststellen, dass die Gewässerstruktur gar nicht gut ist. Sie ist zu stark begradigt ohne ein natürliches Flussbett.

Mit Keschern und Badesachen ging es jetzt in die Bleiche, um nach den Tieren zu schauen. Welche Tiere würden wir finden und/ oder fangen? Tom, unser Angler, entdeckte Rotaugen und fing auch ein paar Gründlinge. Die Ausbeute an Insektenlarven, etc. war aber sehr mager. Mit einer Bestimmungshilfe identifizierten die "Landratten" die gefangenen Tierchen, während die "Wasserratten" im Wasser blieben und auch ohne Kescher ihren Spass hatten. Wo ist man bei diesem Wetter besser aufgehoben als im Wasser?

Zum Abschluss des Treffens, und weil es das letzte Treffen vor den Sommerferien war, gab es für alle zwei Kugeln Eis: Lecker!

 

Treffen am 26.05.2018

Die Feuerwehr in Stockheim war heute unser Treffpunkt. Nach einem kurzen Abstecher zu unsrer Fichte ( wie immer) liefen wir zuerst zur Kieskaute,um nach den Bergmolchen zu schauen. Mit Keschern bewaffnet, fanden wir auch welche im kleinen Tümpel. Besonders für diejenigen, die letztes Jahr nicht dabei waren, war es ein tolles Erlebnis, die Molche so nah zu erleben.

Von der Kieskaute  aus gingen wir zum leeren Pferdestall auf der Kalkschuttstreuobstbuckelwiese. Für mehr Gemütlichkeit hatten wir Strohballen besorgt, einer als Tisch, die anderen als Stühle.

Um Kräuterlimonade und -quark herzustellen, pflückten wir Kräuter von der Wiese. Hmh, beides war wirklich lecker! Zu den Kräutern gehörte auch das Gänsefingerkraut, das die "Pflanze des Tages" wurde. Wir pressten es und informierten uns über die Anwendungsgebiete dieser Heilpflanze.

Während einige abgeholt wurden, blieben ein paar eifrige Helfer da, die unseren zukünftigen Lagerfeuerplatz von Brombeeren befreite.

 

Treffen am 14.04.2018

Der Treffpunkt des heutigen NAJU-Treffs war am Pfarrsaal der katholischen Kirche in Stockheim. Von diesem Punkt waren wir noch nie gestartet! Ziel: Die Vogelbeobachtungsstation am Vulkanradweg.

Nachdem es am Vortag sintflutartig geregnet hatte, waren die Nidderauen eher ein See.

Der Großteil der Kinder hatte Ferngläser dabei, um Vögel und andere Tiere zu beobachten. Besonderes Interesse weckten die Heckrinder mit ihren imposanten Hörnern und natürlich die Störche, insbesondere die zwei Freinester. Letztes Jahr gab es diese Nester, die ohne menschliche Hilfe errichtet worden waren, zum ersten Mal in den Stockheimer Nidderauen, und auch nur eins.

Da das Wasser direkt an die Beobachtungsstation heranreichte, musste natürlich auch dort  geschaut werden. Wir entdeckten Wasserschnecken, Wasserläufer, Spinnen, die auf dem Wasser liefen, Raupen und vieles mehr,  auch erste Triebe von "komischen" Pflanzen, wie dem Schachtelhalm.

Den Abschluss bildete wieder ein Spiel, bevor es schnellen Schrittes nach Stockheim zurückging.

 

Treffen am 24.03.2018

18 Kinder traffen sich heute an der Feuerwehr in Stockheim, um auf der Kalkschuttstreuobst- buckelwiese auf Eiersuche zu gehen. Es waren genügend Eier versteckt, dass jedes Kind drei hartgekochte Eier finden konnte und nur wenige übrig blieben.

Mit Eifer suchten die Kinder in hohlen Bäumen und im Gebüsch nach den Eiern. Komischerweise fand jedes Kind seine Anzahl an Eiern, der Rest blieb unauffindbar! Aus Naturmaterialien wie Moos, Schafwolle und Gräsern bastelten sie anschließend Osternester für ihre Eier.

Dann war es Zeit für die Nachtwanderung. Mit Stirn- und Taschenlampen ging es los Richtung Hochbehälter. An der Maulbeeranlage  wurde ein Zwischenstopp eingelegt, um auf die Bäume zu klettern. Da zu einer Nachtwanderung auch ein Versteckpiel gehört, versteckten sich immer kleine Gruppen.

Schneller als wir dachten und hofften, mussten wir zurück zur Kalkschuttestreuobstbuckel-wiese, wo inzwischen ein kleines Lagerfeuer brannte. Es wurde getrunken und gegessen (sogar gegrillte Eier!), bis die Eltern kamen, um ihre Kinder abzuholen.

 

Treffen am 03.03.2018

Heute morgen hatte es geschneit, so dass wir hofften, noch am Nachmittag auf Spurensuche im Schnee zu gehen. Der Großteil des Schnees war dann zwar schon weg, aber es war noch genügend Schnee da, um die meisten Spuren erkennen zu können. Treffpunkt war daher der Eichhorn- Parkplatz, um möglichst schnell im Wald zu sein. Ziel war der Brüderbrunnen.

Auf dem Weg dorthin sahen wir zuerst nur Spuren von Hunden und Katzen, am Waldrand viele von Vögeln. im Wald achteten wir nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Bäume, um die Baumzeichen zu bestimmen. Das hatten wir letztes Jahr im Frühling auch gemacht; da damals viele gefehlt hatten, heute eben nochmal. 

der Bach, der vom Brüderbrunnen wegfließt, war weiter unterhalb zugefroren. Deshalb machten wir einen Zwischenstopp, um das Eis zu erforschen. Am Brüderbrunnen war der Bach leider eisfrei. Dort machten wir eine Essenspause mit heißem Tee und heißem Apfelsaft. das Spiel das wir anschließend machten, hatte natürlich mit Spurensuche zu tun.

Auf dem Rückweg hielten wir nochmal am zugefrorenen Teil des Baches an. Ganz in der Nähe sahen wir ein Reh und suchten dessen Spuren, fanden sie aber leider nicht. Entweder hatten wir an der falschen Stelle gesucht, oder es hatte wenig Spuren hinterlassen, da es gesprungen war.

 

Treffen am 17.02.2018

Trotz vieler Absagen kamen 16 Kinder zu unserem heutigen Treffen. Treffpunkt war diesmal die Feuerwehr. Nach dem obligatorischen Aufenthalt unter "unserer" Fichte gingen wir Richtung Vogelschutzgehölz. Thema des heutigen Treffens waren "Vögel" bzw. der Vogel des Jahres: Der Star!

Am Teich machten wir einen Zwischenstopp, da wir unbedingt prüfen mussten, wie dick das Eis des Teiches war. Dort teilten wir uns auch in drei Gruppen auf, um Vögel zu zählen. Dazu mussten wir lernen, leise zu sein und keine schnellen Bewegungen zu machen. Jede Gruppe bekam ein Ankreuzblatt mit den häufigsten Vögeln, nicht genannte Vögel konnten wir dazuschreiben. Während der Ess- und Trinkpause besprachen wir die Ergebnisse. Interessant war, dass jede Gruppe den Grünspecht angekreuzt hatte. Der war zwar nicht zu sehen, dafür aber umso besser zu hören. Das große Highlight war der Fund eines Fuchsschädels, den die Finderin mit nach Hause nahm.

Zum Abschluss spielten wir noch einige Spiele rund um den Star, bevor wir wieder zur Feuerwehr zurück gingen.

 

Treffen am 27.01.2018

Am ersten Treffen im neuen Jahr herrschte bescheidenes Wetter. Daher blieben wir erstmal drinnen.

Letztes Jahr im ausgehenden Winter hatten wir oberhalb des Hochbehälters und auch anderswo viel Rinde gesammelt, die natürlich längst getrocknet war. Diese Rinde wollten wir heute verarbeiten. Weiterhin hatten wir über das Jahr verteilt auch noch viele Kiefer- und Lärchenzapfen gefunden. Diese benutzen wir zuerst. Die Zapfen wurden mit wenig Erde bestreut und anschließend  vorsichtig Kressesamen darauf gestreut. Daraus sollten in ein paar Tagen "Kressebäume" werden.

Dann holten wir Feilen, Raspeln und Schleifpapier heraus, um die Rinde zu bearbeiten. Die meisten Kinder wollten Anhänger machen, nur wenige wollten Schiffchen daraus herstellen. Ganz am Schluss verzierten wir noch mit Hilfe des Brenn- Peters unsere Kunstwerke.

In der letzten halben Stunde gingen wir nach draußen, um die Seetüchtigkeit der Schiffe zu prüfen. Doch die wurde nur in einer Pfütze überprüft, weil keiner sein Schiff in der Bleiche verlieren wollte. Alle wollten ihr Schiff mit nach Hause nehmen. Dafür fanden wir einen Ast, der in die Bleiche geworfen wurde. Unter lauten Anfeuerungsrufen wurde er bis zur Brücke begleitet.

 

Treffen am 23.12.2017

Heute wollten wir Waldweihnacht feiern. Dazu trafen wir uns an der VHC- Hütte. Sabine hatte ein Glöckchen mitgebracht und sogar einen batteriebetriebenen Tannenbaum und einen Adventskranz! Die ersten Kinder begannen sogleich ein Tipi zu bauen oder zu schnitzen, während die anderen langsam eintrafen.

Zur Auflockerung spielten wir einige Suchspiele. Doch wir wollten ja das eigentliche Thema nicht vergessen: Die Waldweihnacht! Nicht nur für uns, sondern auch für die Tiere, im Besonderen die Vögel.

Mit einem Apfelausstecher durchbohrten die Kinder Äpfel, um anschließend eine Kordel durchzuziehen. Schon vorbereitet, warteten halbierte Äpfel mit Körner- Mehlwurm- Fettmischung darauf, aufgehängt zu werden.

Dann ging es in den Wald. Dort, wo die Kinder drankamen (manche kletterten auch), hängten sie die Äpfel auf. Einen Maiskolben gab es auch. Es ist gar nicht so einfach, niedrige und stabile Zweige zu finden.

Den Höhepunkt bildete die eigene Waldweihnacht! Sabine läutete das Glöckchen, und da setzten sich alle auf die Holzbänke um den "Tisch" herum. (Fast) jeder hatte Plätzchen u.ä. mitgebracht. Es gab heißen Tee, heißen Apfelsaft und kalte Apfelschorle. Kerzen wurden angezündet, der Baum und der Kranz leuchtete. Sabine las ein Baummärchen vor.

Am Schluss erzählten die Kinder, was ihnen in diesem Jahr besonders gefallen hatte.

 

Treffen am 25.11.2017

Der heutige Tag war nicht durch Dauerregen geprägt, sondern durch anhaltende Schauer. Aber das war nicht weiter schlimm, da wir eh im DGH Vogelfutter herstellen wollten.

Jeder sollte eine alte Tasse oder einen Tontopf mitbringen. Halbe Kokosnüsse gab es auch noch zum Befüllen.

Während der Rindertalg auf der Kochplatte schmolz, wurden die Tontöpfe mit Stöcken zum Aufhängen und die Tassen mit einem Band versehen. Bevor es richtig losging, besprachen wir kurz die Unterschiede Körnerfresser- Weichfresser, und machten ein Ratespiel, welcher Vogel was frisst.

Als Vogelfuttermischung diente eine fertige Mischung aus gemahlenen Erdnüssen, Maisbruch, Hirse und Sonnenblumenkernen. Zusätzlich mischten wir getrocknete Mehlwürmer unter und wahlweise Haferflocken, Rosinen, Hanfsaat oder gehackte Erdnüsse. Da nicht alle Kinder gleichzeitig rühren, mischen und anschließend befüllen konnten, wurde zwischendurch gespielt und gegessen.

Nach zwei Stunden gingen alle glücklich mit 1-2 gefüllten Gefäßen glücklich nach Hause.

 

 

Treffen am 04.11.2017

Im Wald Richtung Nieder- Mockstadt hängen viele Nistkästen des NABU Glauburg. Diesmal war auch die Kindergruppe bei der Reinigung mit dabei. Treffpunkt war daher ein Parkplatz im Wald.

Bevor es losging, fanden wir mehrere tote Füchse von der letzten Treibjagd nur wenige Meter vom Parkplatz entfernt. Puh, die stanken widerlich! Nach dieser Auffregung war es gar nicht so einfach, mit der Nistkastenaktion zu beginnen. 

Nicht alle Vögel benutzen Nistkästen, und nicht alle Vögel benutzen die gleichen. Neben der Säuberung wollten wir erfahren, welche Vögel bzw. andere Tiere die Nistkästen benutzt hatten. die Kinder waren mit Eifer dabei, Nistkästen zu suchen und anschließend zu säubern. Bei 23 Kindern gar nicht so einfach, keinen zu kurz kommen zu lassen! Karl Hermann Heinz erkärte, wie man anhand des Nestmaterials die Vogel-/ Tierart erkennen kann.

Zwei Nistkästen waren eingewachsen, so dass wir sie erst einmal gar nicht abmachen konnten. Einen Kasten bekamen wir nicht auf, weil ein Kleiber ihn zugespachtelt hatte. Ein anderer war von Hummeln belegt gewesen. Diese hatten den Nistkasten speziell isoliert. Bei zweien waren Bilche Bewohner gewesen. Leider fanden wir auch viele Nicht ausgebrütete Eier, aber nicht so viele wie bei der letzten Säuberung.

Obwohl nicht alle gleichzeitig helfen konnten, war es nie langweilig. Es hat allen Spaß gemacht.

 

 

Treffen am 28.10.2017

Heute war der letzte Tag der Sommerzeit. Für die lang erwartete Nachtwanderung legten wir das Treffen auf 17-19 Uhr. Der Parkplatz am Keltenmuseum war wieder unser Treffpunkt. Der deutsche Wetterdienst sagte für 18.07 Uhr den Sonnenuntergang voraus.

Um perfekt für den Wald und seine Tiere getarnt zu sein, bastelten wir uns zuerst Masken aus Pappe und Herbstlaub. In der Dämmerung ging es schließlich los in den Wald hinein. es wurde schnell dunkel. Wie gut, dass jeder eine Taschenlampe dabei hatte. Wir legten immer wieder Pausen ein, in denen wir still waren und horchten. Weiter oberhalb hörten wir einen Waldkauz rufen! Zwischendurch versteckte sich eine Hälfte der Gruppe, und die andere musste suchen. Durch die Gesichtsmasken waren die meisten schwer zu entdecken. Das machte so viel Spaß, dass auch der letzte Rest Angst vor der Dunkelheit bei ( fast) allen verschwand. 

Tiere sahen wir leider nicht. Auf dem Rückweg spielten wir am alten Steinbruch noch ein weiteres Versteckspiel. Diesmal aber ohne Taschenlampen! Dann versuchten wir geräuschlos und unsichtbar zum Parkplatz zurückzuschleichen, wo die Eltern schon warteten, um sie zu erschrecken. Durch die vielen Lampen auf dem Parkplatz misslang es aber.

Wir hatten trotzdem viel Spaß und warten sehnsüchtig auf die nächste Nachtwanderung!

 

 

Treffen am 30.09.2017 Nussfest

Heute sollte eigentlich das APFELFEST stattfinden. Doch aufgrund fehlender Äpfel drohte das Fest auszufallen. Da der Herbst außer Äpfeln noch andere Früchte zu bieten hat, nannten wir das Fest kurzerhand in NUSSFEST um. Haselnüsse gab es diese Jahr reichlich oder wenigstens genug, im Gegensatz zu Walnüssen (fast keine)und Eicheln ( geht so).

21 Kinder erschienen am alten Schullehrerhaus in Glauberg! Das übertraf bei Weitem unsere Erwartungen! Mit Ja/Nein- Fragen klärten wir zu Beginn, welche Nuss botanisch gesehen wirklich eine Nuss ist oder nicht. Dann ging es los zur Nusssuche. Schon am Friedhof wurden wir fündig. Es wurde viel gesammelt und, um das Ganze aufzulockern, auch gespielt.

Zurück am Schullehrerhaus begannen die Ausgeschiedenen eines Spieles mit dem Zubereiten eines Haselnussquarks und einer Nuss- Nougat- Creme. Die Kinder waren mit Eifer dabei, so dass es schwierig war, jeden zum Zug kommen zu lassen. Außer dem frisch hergestellten Quark und der Creme gab es einen Haselnuss-Gugelhupf und einen Walnuss- Streuselkuchen, und natürlich Baguette für den Quark.

Es hat allen gut geschmeckt, und alle hatten viel Spaß! Am Schluß ging es nochmal auf dem alten Schulhof, um zu spielen und den Tag ausklingen zu lassen.

 

 

Treffen am 23.09.2017

Das heutige Treffen fand wieder auf dem Glauberg statt. Zuerst klebten wir die gepressten Blumen vom letzten Mal auf, damit wir sie in die Forscherhefte abheften konnten. Dann ging es auf den Glauberg hoch.

Heute waren die Bäume der Glauberg- Tour an der Reihe. Jeder konnte sich seine Bäume aussuchen, von dem er/sie Rindenabdrücke machte und Blätter, Früchte und Samen sammelte. Während des Suchens und Sammelns wurde von den Großen viel Müll entdeckt, der fleißig aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt wurde. Die weniger Sammelfreudigen bauten aus Ästen, Zweigen und Grasschnitt ( wobei das natürlich auch gesammelt werden musste) ein Häuschen für kleinere Säugetiere. 

Nach dem Imbiss gingen wir zu dem " Baum der Bergfee", einer dicken Eiche, die sich prima zum Klettern eignet. Fast alle Kinder wollten auch hinauf klettern und fanden auch Platz (siehe Photo), sehr zur Belustigung vorbeikommender Besucher!

 

 

Treffen am 02.09.2017

Heute trafen wir uns wieder auf dem Glauberg und zwar zur Glauberg- Tour 1.0. Mit dem Bollerwagen schleppten wir uns den Berg hinauf, wobei die Jungs voller Eifer zogen. In der Nähe des Weihers schlugen wir unser Lager auf. Die Ralley hatte Blumen, Bäume und Steine zum Thema, wobei heute nur die Blumen behandelt wurden, und der Rest aufgehoben wurde. Jeder sammelte eine Blume und versuchte zu bestimmen, welche Blume es ist und evtl. für was sie gut ist. Dann wurden alle Blumen zum Pressen in die Blumenpressen gelegt.

Anschließend verstreuten sich alle, um ihren Lieblingsplatz zu suchen. Dort wurde gespielt, gegessen, getrunken und überlegt, warum der Platz so toll ist. Manche Plätze waren heiß begehrt, und mancher hatte gleich zwei oder drei Lieblingsplätze. Zum Abschluss durfte jeder seinen Lieblingsplatz vorstellen.

 

 

Treffen am 12.08.2017

Endlich! Das erste Mal nach den Sommerferien! Treffpunkt war diesmal der Parkplatz am Keltenmuseum auf dem Glauberg. Karl- Hermann Heinz wollte uns heute die Schmetterlinge näherbringen, nicht die großen Tagfalter, sondern die kleineren. Dafür brauchten wir keine Sonne( denn es regnete zwischendurch), wir mussten nur wissen, wo sie zu finden sind.

 

Aber als Erstes fragten wir in die Runde, was die Kinder in den Ferien erlebt hatten, ob sie interessante Tiere kennengelernt hatten. Jeder kam zum Zug. Dann ging es Richtung Wiese. KHH zeigte uns die Pflanzen, an denen verschiedene Schmetterlinge den Regen abwarteten. Wir sahen den Hauhechelbläuling, das Ochsenauge, den Heufalter und eine bedrohte Art, den Geschwänzten Bläuling! Es sind mehr Schmetterlinge in einer Wiese versteckt, als man annimmt, so dass wir richtig Angst hatten, welche totzutreten. Aber KHH zeigte uns nicht nur die Futterpflanzen der Schmetterlinge, sondern auch die der Raupen, und wie und wo sie sich verpuppen.

Zur Entspannung sammelten anschließend die Kinder Naturmaterialien, um daraus ein Domino zu legen. Dabei entdeckten wir auch seltsame Flechten, die Becherflechten. Auch Schnecken mussten als Dominosteine herhalten.

Hungrig machten wir an der Hütte am alten Steinbruch Rast. Da einige neue Kinder dazu gekommen waren, blieben wir dort, um noch ein Kennenlern-/ Beobachtungsspiel zu spielen.dann war die Zeit leider schon wieder vorbei.

 

 

Treffen am 17.06.2017

Heute war das letzte Treffen vor den Sommerferien. Wir trafen uns am Feuerwehrgerätehaus Stockheim. Zuerst füllten wir den Holunderblütensirup vom letzten Mal ab, um dann Richtung Kieskaute zu gehen. Als Aufgabe für unterwegs sollte jeder 1-2 Blütenstängel pflücken, um sie später zu bestimmen.

Letztes Jahr hatten wir einen Molch im Tümpel der Kieskaute gesehen. Damals war der Tümpel recht groß, und wir hatten kein Equipment dabei, um den Molch gut zu sehen und zu bestimmen. Jetzt war der Tümpel durch die Trockenheit sehr klein, so dass wir bis zum Grund sehen konnten. Und tatsächlich: Wir konnten mehrere Molche und deren Larven sehen! Mit einem Kescher fingen wir einen und schaute ihn genau an: ein weiblicher Bergmolch! das war so faszinierend, dass alle Kinder den Molch auf ihrer Hand haben wollten ( nur der Molch wollte nicht). Beim zweiten Keschern fingen wir eine Larve. Die anderen Kleinstlebewesen im Tümpel fanden zwar auch, aber aufgrund der Molche weniger Beachtung.

Von der Kieskaute gingen wir nun zur Kalkschuttwiese. Dort entdeckten die Kinder gleich einen Kirschbaum, der nicht viel, aber trotzdem ausreichend Früchte trug. Natürlich mussten die ersten gleich auf den Baum, während die anderen Grashüpfer fingen oder ihre Blüten sammelten. Zwischen zwei Bäumen spannten wir eine Slackline. Nach und nach probierten alle die Slackline aus: manche nur einmal, manche mehere Male. Dabei stellten wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, das Gleichgewicht zu halten ( erst recht nicht mit geschlossenen Augen)! Zum Abschluss bestimmten wir noch unsere Blütenstängel. Es war ein gelungener Ausklang.

 

Treffen am 03.06.2017

Nach der tagelangen Hitze kam am Mittag das Gewitter. Um 15 Uhr regnete es immer noch, aber nicht mehr so heftig. Wie angkündigt, wollten wir heute Limonade, Holunderblütensirup und - waffeln selbst herstellen. Daher gingen wir auch sofort los, um Holunderblüten zu sammeln. Idealerweise sollten sie zwar bei sonnigem Wetter gepflückt werden, aber so musste es auch gehen. Sabine hatte bei sich zu Hause schon alles vorbereitet, so dass wir gleich loslegen konnten. Doch vorher probierten wir erst ihren Holunderblütensirup und- essig vom letzten Jahr. Erstaunlicherweise fanden manche Kinder den Essig leckerer.

Eine Gruppe  zupfte nun die Holunderblüten in den Waffelteig, während die andere den Sirup herstellte. Währenddessen machten wir auch den Zuckersirup für die Limonade. Zwischendurch wechselten einige zur anderen Gruppe, um zu sehen, was die macht.

Für die Limonade konnte jeder die Kräuter in sein Glas geben, die man wollte. Es gab Zitronenmelisse, Orangenminze, Ysop und Rosmarin. Inzwischen hatte es draußen aufgehört zu regnen, so dass wir draußen essen und trinken konnten und natürlich spielen. Auch die Eltern blieben kurz da, um von der Limonade zu probieren( die Waffeln waren längst alle). Der Sirup muss noch mindestens 24 Stunden stehen bleiben, so dass er erst nächstes Mal abgefüllt wird.

 

Treffen am 14.05.2017

Diesmal war das Treffen sonntags auf dem Glauberg zwischen 9.30 und 11.30 kurz vor bzw. während des Frühlingsfestes. Zuerst gingen wir auf den Glauberg, um noch frische Blätter und Kräuter zu sammeln, und was sonst noch in den Fühlkisten Platz haben könnte. So kam Manuel auf die Idee, eine Brennesselkiste zu machen, die er mit "Achtung" beschriftete. Wir entdeckten  auch einen Rosenkäfer in einer Weißdornblüte und Gallen der Eichen- Gallwespe. Zum Zeigen nahmen wir beides mit.

Danach wurden die Fühlkisten bestückt, selbst ausprobiert ( auch wenn wir wussten, was alles drin war) und andere Spiele rund ums Fühlen gemacht. Inzwischen waren auch die ersten Besucher am Stand, die von uns "professionell" angeleitet wurden. 

Zum Abschluss schauten wir uns die Darbietung der Rückepferde an. Es war beeindruckend, was diese Pferde leisten, sich nicht von Motorsägen direkt neben ihren Füßen beeindrucken lassen und viel weniger Schäden im Wald anrichten als Traktoren.  

Während die ersten Eltern kamen, blieb ein Teil noch weiterhin da, um den anderen Kindern stolz ihre Fühlkisten zu zeigen.

 

Treffen am 06.05.2017

Es gibt immernoch Stellen, die wir noch nicht erkundet haben. Eine davon war heute unser Ziel: Der Teich bzw. Tümpel nahe dem Vogelschutzgehölz. Unterwegs sammelten wir Naturmaterialien für unsere gebastelten Fühlkisten. Unter " unserer" Fichte fanden wir genug Nadeln für eine der Kisten. 

Am Teich machten wir erstmal Rast. Während die eine Gruppe schnitze, untersuchte die andere den Teich, ihre Bewohner ( Frösche, Kaulquappen, Wasserschnecken und anderes Getier) und seine Umgebung. Ein paar Jungs stießen sogar auf "Gold". Leider kamen wir nicht daran. Dafür fanden wir wieder Materialien für unsere Kisten.

Da die Zeit mal wieder viel zu kurz war, beschlossen wir, bald wieder hierherzukommen.

 

Treffen am 22.04.2017

Dieser Samstag war das erste Mal nach den Osterferien. 12 Kinder begannen mit Vorbereitungen für das Frühlingsfest, an dem eine Fühlstraße die Besucher begeistern soll. Zuerst probierten wir ein Ratespiel mit Hilfe eines Schuhkartons aus. Jedes Kind musste einen vorgegebenen Naturgegenstand erfühlen und heraus holen. Das war für alle kein Problem. Danach durfte jedes Kind seine Fühlkiste selbst gestalten. Mit alten Schuhkartons, Stoff- und Wollresten, mit Holzklammern, - stäbchen und Verpackungsmaterial aus Mais enstanden in kürzester Zeit wunderschöne kreative Einzelstücke. Alle waren von ihren Ergebnissen begeistert, zumal sie aus Recyclingmaterialien enstanden sind und unsere Gedanken von Wiederverwertung widerspiegelt.

Nach einem gemeinsamen Picknick im Raum sammelten wir die ersten Füllmaterialien. Unachtsam weggeworfener Müll, der Tiere und Pflanzen schädigt, fiel uns sofort auf. Er soll als Botschaft an die Mitmenschen eine Kiste füllen. Beim nächsten Mal  wollen wir die restlichen Kartons mit Naturmaterialien aus unserer Umgebung füllen.

Wir danken Leni für die freundliche Unterstützung an diesem Tag.

Treffen am 25.03.2017

Heute war ein besonderes Treffen. Wir fuhren nach Ortenberg zum Bibermobil, das vom dortigen NABU gebucht worden war.

Die Referentin zeigte uns erst einen ausgestopften Jungbiber und ein echtes Biberfell, damit wir seine Besonderheiten besser sehen und erkennen können. Anschließend suchten wir am nahegelegenen Teich  und an der Nidder nach Biberspuren. Wir fanden Äste/ Stämme mit abgefressener Rinde und auch gefällte Bäume mit eindeutigen Nagespuren. Der gefundene Kot stammte aber nicht vom Biber, sondern wahrscheinlich von einem Mink.

Treffen am 04.03.2017

Bei schönem Wetter gingen wir zuerst auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten: Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Primeln und den Winterjasmin fanden wir. Natürlich blühen jetzt auch schon Bäume und Sträucher, wie z.B. die Hasel. Doch auch die Brennesselblätter kommen jetzt schon aus der Erde heraus, mussten einige von uns  feststellen.

Nachdem wir letztes Mal so wenig alte Bäume gefunden hatten, gingen wir heute an anderer Stelle in den Wald, um weiterzusuchen. Dabei achteten wir diesmal auch auf Markierungen, die an Bäumen angebracht wurden. So entdeckten wir Bäume mit einem H, also Höhlenbäume, die erst auf der Rückseite ihre Höhle hatten. Ohne das Zeichen auf dem Baum hätten wir sie gar nicht oder schwerer gesehen. Mit Hilfe des Entschlüsselungsblattes lernten wir auch die anderen Symbole zu deuten. Die Kinder waren Feuer und Flamme auf der Suche nach diesen "geheimen" Zeichen.

Auf dem Rückweg sahen wir noch ein Reh davonlaufen. Für manche war es das erste Reh ohne Autoscheibe oder Gatter dazwischen!

Treffen am 18.02.2017

Letztes Mal war der Baum des Jahres unser Thema, diesmal nahmen wir uns des Vogels des Jahres 2017 an: Den Waldkauz!

Im DGH schauten wir uns daher erst verschiedene Eulenarten in einem Buch an und hörten mit Hilfe eines TING- Stiftes ihre Rufe. Dann bastelten wir uns aus Pappe Waldkauzmasken. Währenddessen erzählte uns eine sprechende Eule, die Sabine mitgebracht hatte, eine Eulengeschichte.

Um zu schauen, wo die Waldkäuze wohnen, gingen wir in den Wald. Dort stellten wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, alte knorrige Bäume zu finden, geschweige denn welche mit Löchern bzw. Höhlen. Leicht enttäuscht zählten wir die Nistkästen, die natürlich für Waldkäuze nicht geeignet sind. Schließlich wurden wir doch fündig! In einem toten Baum entdeckten wir Höhlen, die von Spechten bearbeitet worden waren. Dicht daneben fanden wir auch das Judasohr. Diesen Pilz hatte uns Karl- Hermann Heinz im Januar gezeigt.

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, und wir mussten uns beeilen, um zurück ans DGH zu kommen.

Treffen am 04.02.2017

Die Fichte ist der Baum des Jahres 2017. Daher wollten wir uns heute mit ihr im Besonderen, aber auch mit anderen Bäumen beschäftigen. Unser kleiner Trupp marschierte Richtung Hochbehälter los.Von dort oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf Stockheim!

Im Wald fanden wir auch gleich ein paar Fichten. Wir machten Rindenbilder, suchten Zapfen und sammelten lose Rinde. Der beginndende Regen stoppte nicht die Entdeckungslust der Kinder: Unter einer Rinde fanden wir einen Käfer in seinem Winterversteck. Es war ein Spürender Zangenbock. Vorsichtig legten wir die Rinde wieder zurück. Ein alter Baumstamm war voller Baumpilze. In einem hohlen Baumstumpf entdeckten wir noch Eis! Mit einem Stethoskop horchten wir an einem Baum, um seinen "Herzschlag" zu hören. Tatsächlich, wir hörten etwas! Zum Abschluss probierten wir noch das Baumtelefon aus. Auch das funktionierte!  

Voller neuer Eindrücke gingen wir schließlich zum DGH zurück.

Treffen am 14. 01.2017

Am ersten Treffen im neuen Jahr stand ein Waldspaziergang auf dem Programm. Daher trafen wir uns nicht am DGH, sondern an der VHC- Hütte. Karl Hermann Heinz führte uns kenntnisreich durch den Wald, um uns die ältesten Ulmen, die größten Douglasien (unseres Waldes) und andere Bäume zu zeigen. Dabei verließen wir auch ausmahmsweise die Waldwege.

Die Kinder hatten viel Spaß und waren wissbegierig. Sie steckten ihre Hände in hohle Baumstümpfe und untersuchten Löcher an Wurzeln, doch immer mit Rücksicht auf eventuelle Bewohner. Wir lernten die Unterscheidung zwischen Fichte und Tanne, und wie man die Größe eines Baumes bestimmt. Als Highlight hatte Karl Hermann Heinz eine Baumscheibe einer 45 Jahre alten Douglasie dabei, die kurz zuvor gefällt worden war. Mit Hilfe eines Zollstockes machten wir um die Scheibe einen Kreis, der den Durchmesser einer alten, 4m dicken Douglasie aus Nordamerika darstellte. Wir waren beeindruckt. Sie war damit ungefähr 10x so dick, wie unsere Baumscheibe!

In der Dämmerung kehrten wir schließlich zu unserem Ausgangspunkt zurück und wärmten uns mit einem heißen Kinderpusch auf. Solche Spaziergänge, mit Karl Hermann Heinz als Führer, werden wir sicherlich wiederholen.

Treffen am 19.11.2016

Heute war das letzte Treffen in diesem Jahr. Daher suchten die Kinder das Ausflugsziel aus: Die Fichte am Feuerwehrhaus. Beim vorletzten Treffen hatten wir an der Fichte nur wenig Zeit. Dies wurde jetzt nachgeholt. Während die einen den Bachlauf säuberten und Müll herausfischten, bauten andere aus Hölzern ein Zelt. Eine dritte Gruppe ging auf die Suche nach Tieren (Spinnen, Schnecken, etc.) und Eßbarem ( Nüsse und Äpfel).

Anschließend gingen wir zurück ins DGH, um Windlichter aus Einmachgläsern zu basteln, die mit gepressten Blättern beklebt wurden.

Dies war das letzte Treffen zusammen mit Steffie. Steffie war da, um sich zu verabschieden, da sie wegzieht. Sie hat die NAJU- Gruppe über ein Jahr geleitet.Vielen Dank für Alles! Wir werden sie vermissen!

Treffen am 05.11.2016

Bei typischem Novemberwetter blieben wir heute erstmal im DGH, um Meisenknödelhalter zu bauen. Mit Holzleim, Hammer und Kastanienbohrer gingen wir sofort ans Werk. Die Halter

stammten von einem Bausatz, so dass das Zusammenbauen mit Hilfe von Erwachsenen relativ problemlos ging. Die Dachpappe zu befestigen war allerdings komplizierter. Doch alle Kinder schafften es und waren stolz auf ihre Leistung. Jedes Kind durfte einen Halter mit nach Hause nehmen. Die übrigen werden am Weihnachtsmarkt zum Verkauf angeboten.

Da dann doch der Regen aufhörte, gingen wir nach draußen, um spazieren zu gehen. Die frische Luft tat allen gut. Zum Abschluß spielten wir ein Mäusespiel. Dann war es auch schon Zeit, wieder zurückzugehen.

Treffen am 15.10.2016

Heute ging es auf die Kalkschuttwiese. Dort sollte das Insektenhotel ausgebessert werden, und die Kinder durften Äpfel- und Birnen pflücken.

Das Insektenhotel ist Brutstätte und Quartier für verschiedene Insekten: Das Zapfennest ist für Florfliegen, Holz- und Laufkäfer, das Rindennest für Marienkäfer und Ohrwürmer, der Lehm für Mauerbienen, der leere Nistkasten für Schmetterlinge, das Schilf für Wespen und die gebohrten Löcher im Holz für Wildbienen.

Während die einen beim Insektenhotel halfen, neues Schilfrohr hineinzustecken, kletterten die ersten schon in den Birnbaum. Beim Aufsammeln der Birnen entdeckten wir eine haarige, fast schwarze Raupe. Vielleicht die Raupe eines Brombeerspinners? Vorsichtig setzten wir sie an eine geschütze Stelle wieder aus. Wir pflückten auch verschiedene Äpfel. Dann war es  schon Zeit für den Heimweg. Unterwegs machte wir an "unserer" Fichte am Feuerwehrhaus halt, um den im Sommer gestauten Bach wieder besser fließen zu lassen. Damit ging ein schöner Tag zu Ende.

 

Treffen am 01.10.2016

An diesem Samstag waren wir als Sammler unterwegs. Bei leichtem Nieselregen gingen wir Richtung Sportplatz. Zuerst fanden wir Erlenzapfen, die es an der Bleiche in großen Mengen gibt, weiter hinten fanden wir Kastanien. Mutige versuchten, die stacheligen Kapseln aufzumachen, um an die Kastanien zu gelangen.Zwischendurch fielen sogar welche herunter. Das hielt aber keinen davon ab, weiter zu sammeln. 

Am Bolzplatz hinter den Gleisen machten wir Rast. Erstaunt stellten wir fest, wieviele Blüten es noch zu dieser Zeit auf einer Wiese gibt. Auf dem Rückweg ins DGH trafen wir auf Enten,die unseren Weg blockierten und nur langsam Platz machten. Ein paar ausgefallene Federn nahmen wir sofort mit. Im DGH bastelten wir aus Fimo Anhänger mit Abdrücken von unseren Mitbringseln.

Treffen am 10.09.2016

Heute war das erste Treffen nach den Sommerferien. Wir begrüßten gleich drei Neulinge. Bei Sonnenschein ging es sofort nach draußen in Richtung Teich. Unterwegs sammelten wir schon fleißig Blüten und Blätter von verschiedenen Pflanzen, zu denen ich Namen und Wirkung (wenn vorhanden) nannte, oder auch woher das Springkraut seinen Namen hat. Auf dem Weg fanden wir auch Haselnüsse, die eifrig vom Boden aufgelesen wurden. Am Teich angelangt, kreierten alle zusammen mit den gesammelten Pflanzenteilen ein Klebebild für Steffie. Dafür hatte ich extra einen mit doppelseitigem Klebeband beklebten Fotokarton vorbereitet. Das Gestalten des Bildes machten allen Spaß. Danach durfte jedes Kind auch ein, zwei Bilder für sich machen, um sie mit nach Hause zu nehmen. Während manche noch ihr Bild gestalteten, erkundeten andere schon die Umgebung des Teiches. Dabei wurde auch ein alter Traumfänger entdeckt. Zu Beginn des Jahres hatten wir noch unter Steffies Leitung welche gebastelt und einige in die Sträucher gehängt. Er sah ganz schön mitgenommen aus, aber er war noch ganz. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, so dass wir uns bald auf dem Heimweg machten.

Treffen am 09.04.2016

Das Wetter war trocken und schön, als wir an diesem Samstag losliefen. Wir wollten auf die Suche nach Tannenzapfen gehen, die für ein Insektenhotel gebraucht werden. Doch unterwegs stießen wir auf einen Ameisenhügel. Wir beobachteten die Waldameisen für eine Weile und lernten einiges über sie. Rast machten wir an einem Steinbruch, wo die Jüngeren eine Zwergentür fanden und Überreste einer Blaumeise. Wer die wohl gegessen hat? Auf dem Weg zum anderen Steinbruch sahen wir ein Reh, das schnell vor uns davonlief. Schließlich fanden wir auch ein paar Zapfen, die die Kinder fleißig sammelten. Zum Abschluß spielten wir noch ein Duftspiel mit Teebeuteln, bei dem man erraten mußte, welche Kinder zu einem Duftpaar zusammengehörten.

Treffen am 12.03.2016

"Ostereier natürlich färben" war das Thema des letzten NAJU- Treffens vor Ostern. Dafür hatten einige Zwiebelschalen, Rote Beete, Spinat, Holundersaft und natürlich Eier mitgebracht. Um die Eier noch eine wenig aufzupeppen, sammelten wir draußen zuerst ein paar Blätter, etc.. Diese steckten wir mit den Eiern in Säckchen, um Muster zu bekommen. Während ein Teil der Kinder Spinat und Rote Beete zerkleinerten, überlegte der Rest, welche natürlichen Färbemittel es noch gibt. Da Eierfärben seine Zeit braucht, malten die Kinder zwischendurch Osterhasen- und Eierbilder. Leni (vielen Dank für die Hilfe) hatte auch noch ein Osterratespiel dabei. Als Ergebnis des Färbens ließ sich festhalten: Zwiebelschalen und Holunder färbten gut, Rote Beete muss frisch sein und Spinat viel konzentrierter. Die Kinder verzierten ihre Eier noch mit Augen, Haaren etc. oder ätzen Muster mit Essig hinein.

Treffen am 27.02.2016

Der Samstag stand wieder im Zeichen der Vögel. Trotz Raumproblemen konnten wir die vorgesägten Futterstationen zusammenschrauben, in die man entweder einen Apfel oder einen Meisenknödel stecken kann. Bei sonnigem Wetter gingen wir bepackt mit den Häuschen zu unserem Grundstück. Dort säuberten wir zuerst die Nistkästen. Anschließend spießten wir die Äpfel auf und steckten sie in die Apfelhäuschen. Nun mussten nur noch geeignete Bäume zum Aufhängen gesucht werden. Während noch viel herumgetollt wurde, kamen schon die ersten Meisen zum Schauen. Recht spät traten wir dann den Heimweg an.

Treffen am 13.02.2016

In Abwesenheit von Steffie übernimmt bis Ostern Doro die Gruppe, dieses Mal unterstützt von Egon Luckey. Schon vor 4 Wochen wollten wir auf die Suche nach verlassenen Vogelnestern gehen, jetzt hat es endlich geklappt. Unter fachkundiger Führung von Karl-Hermann Heinz, dem Glauburger Vogelschutzbeauftragten, ging es bei nasskaltem Wetter los. Obwohl die Gemeinde die Bäume schon zurück geschnitten hatte, entdeckten wir auf unserer Tour durch Stockheim 32 Nester. Die Nester waren vor allem von Amseln, Mehlschwalben, Tauben und Stieglitzen. Der Stieglitz, auch Distelfink genannt, ist der Vogel des Jahres 2016. Diese Auszeichnung hat er erhalten, um auf seine Bedrohung aufmerksam zu machen. Immer weniger Landstriche bleiben unberührt, Brachflächen werden abgemäht oder zubetoniert. Das raubt dem Stieglitz seine Nahrungsquellen. Zurück im DGH durften wir uns jeder ein Foto von einem Vogel aussuchen, das Herr Heinz selbst fotografiert und mitgebracht hatte. Zum Abschluß malten alle noch ein Vogelbild.

Treffen am 30.01.2016

Weil es ziemlich geregnet hat, haben wir die meiste Zeit im Raum verbracht. Dort haben wir über die Naturverbundenheit der Indianer gesprochen und das Lied: „Für die Erde singen wir“ zusammen gesungen. Aus Ästen und Wolle haben wir dann „Magische Augen“ gebastelt, um damit unseren schönen Platz am Weiher zu schmücken. Dort sind wir dann auch nochmal hingegangen. Neben unseren Kunstwerken haben wir auch noch Futter für die Vögel aufgehängt.

Treffen am 16.01.2016

Eigentlich hatten wir uns heute auf Schnee gefreut und wollten verlassene Nester von Singvögeln suchen. Zwei Nester haben wir sogar gefunden. Bei einem Spiel wurden wir zu Jungvögeln und Vogeleltern. Die machen einen ziemlich anstrengenden Job! Danach war uns wärmer. Für die echten Vögel hängten wir die Vogelfutterspender auf, die wir beim Weihnachtsmarkt nicht verkauft hatten. Wir haben dann noch den kleinen Steinbruch entdeckt, wo es sehr schön war. Im DGH haben wir uns dann aufgewärmt und noch ein lustiges Spiel gespielt.

Treffen am 19.12.2015

Nur zu sechst sind wir als kleine, fröhliche Runde zu "unserem" Platz am Weiher gelaufen. Dort haben wir uns in Eihhörnchen verwandelt und festgestellt, dass es ziemlich mühsam sein kann, Nüsse wiederzufinden, auch wenn man sie selbst versteckt hat! Und wo bekommt man in der Natur mal eben eine Kiste her? Geht nicht gibt's nicht. Aus einem morschen Baumstamm lässt sich tatsächlich eine Kiste mit Deckel schnitzen :) Noch vor Anbruch der Dunkelheit waren wir zurück und hatten noch Zeit, aus unseren gepressten Blättern ein Bild zu gestalten.

Treffen am 21.11.2015

Da Steffie an einer Weiterbildung teilnahm, hat Sascha das Treffen organisiert. Wir bauten aus tönernen Blumentöpfen, Sonnenblumenkernen und Fett winterfeste Futterstationen. Natürlich haben wir die Töpfe bunt angemalt. Wir werden sie in Büschen und Bäumen aufhängen als Futtervorrat für die Vögel in der kalten Jahreszeit.

Treffen am 17.10.2015

Heute waren wir auf großer Nussjagd - auf den Spuren der Haselmaus. Diese kleine Maus ist scheu und zählt zu den gefährdeten Arten. Der NABU hat daher dazu aufgerufen, nach Fraßspuren der Haselmaus zu suchen, um einen Überblick über ihr Vorkommen in Hessen zu bekommen. Die Kinder waren also fleißig unterwegs, nach kreisrunden Löchern in Nüssen zu suchen, an denen man auch noch die Abdrücke der Nagezähnchen sehen kann. Natürlich gab es auf dem Weg noch eine Menge andere interessante Dinge zu sehen, Rohrkolben zum Beispiel, oder eine Menge Vogelfedern und ein Vogelskelett. Wer hatte hier wohl seine Mahlzeit verspeist?

Treffen am 3.10.2015

Nach einer Haltestation bei dem schönen Platz neben der Feuerwehr sind wir zur Pferdekoppel mit den Apfel- und Birnbäumen gegangen. Dort ließ sich ein riesiger Grashüpfer von uns fangen und beobachten. Nachdem wir ausgiebig geklettert sind und die Äpfel probiert haben, beschäftigten uns noch ein paar Fragen: Was ist eigentlich Naturschutz? Warum muss die Natur geschützt werden? Und was ist überhaupt Natur? Pflanzen und Tiere, klar, aber auch wir Menschen?

Treffen am 26.9.2015

An diesem Tag waren wir eine kleine Gruppe, obwohl wieder zwei neue Kinder dazugekommen sind. Unseren Lagerplatz haben wir an der großen Fichte bei der Feuerwehr aufgeschlagen. Dort konnte man toll spielen, und die neuen Kinder haben die Schnitzregeln gelernt. Plötzlich trafen wir auch Hendrik, der bei der Feuerwehr im Einsatz war, und dem wir die Fotos verdanken.

Treffen am 19.9.2015

Nach der langen Sommerpause hat unsere Gruppe sich endlich wieder getroffen. Wir haben uns auch gefreut, dass vier neue Kinder dazugekommen sind. Bei einem Spaziergang zu unserem
Insektenhotel hatten wir viel Spaß. Dort auf der Pferdekoppel haben wir unser Lager aufgeschlagen, Grashüpfer beobachtet und uns die leckersten Äpfel und Birnen vom Baum geholt.
Wilden Majoran haben wir auch gefunden. Diesmal haben wir auch wieder herumliegenden Müll gesammelt, aber es gab zum Glück nicht ganz so viel.

Treffen am 18.7.2015

An diesem sonnigen und heißen Tag wollten wir zwei Experimente machen: Ein Ei nur mit Sonnenenergie kochen und einen Heißluftballon bauen. Zuerst waren wir nur zu dritt, weil die anderen Kinder alle auf dem Schulfest waren. Und als wir dann für das Ei-Experiment alles aufgebaut hatten, schoben sich dicke Wolken über den Himmel und ließen die Sonne nicht mehr durch. Wir werden also beim nächsten Treffen nochmal auf Sonne hoffen. Als später noch zwei Kinder dazu kamen, spielten wir nochmal das Spiel "Libellenjagd" mit der Wasserpistole, und dann hatten wir viel Spaß im Bach, wo es Einiges zu entdecken gab.

Treffen am 27.6.2015

Heute sind wir mit Müll, Kleber und viel Fantasie ans Werk gegangen. Für die REWE-Aktion haben wir schon mal die ersten Müll-Polizisten gebastelt. Einen ganz großen haben wir gemeinsam gestaltet, und danach noch jeder einen eigenen. Wir haben viel gelacht beim Zusammenbasteln der lustigen Figuren :) und hoffen, dass sie viele Menschen auf nette Art überzeugen, weniger Müll zu produzieren und erst recht keinen Müll in die Natur zu werfen.

Treffen am 13.6.2015

Bei diesem Treffen haben wir uns entschieden, bei den REWE-Nachhaltigkeitswochen mitzumachen. Dort können wir helfen, den Wald zu schützen. Weil wir immer so viel Müll in der Natur finden, hatten die Kinder die Idee, Müll zu sammeln und daraus einen Waldpolizisten zu basteln, der den Wald beschützt. Am 4. Juli starten wir unsere Aktion beim REWE-Markt in Stockheim. Außerdem hatte eins unserer Kinder ein kleines Buch mit tollen Ideen dabei. Darin gab es zum Beispiel eine Anleitung, wie man ein kleines Floß baut. Das haben wir gleich ausprobiert!

Treffen am 30.5.2015

Nach langer Zeit haben wir mal wieder unseren Lieblingsplatz am Teich besucht. Dort gab es eine Menge zu sehen! Eine Ringelnatter, die leider tot war, aber die vielen Wasserfrösche und Kaulquappen waren quicklebendig. Nachdem wir ein lustiges Frosch-Spiel gespielt haben, gelang es uns sogar, zwei Kaulquappen und einen der Frösche zu fangen und genau zu beobachten! Von fröhlichen Tschüs-Rufen verabschiedet, verschwanden die drei Amphibien danach wieder im Teich.

Treffen am 2.5.2015

Dieses Treffen stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Frühlingsfestes auf dem Glauberg, das am darauffolgenden Tag stattfand. Neben dem Schnitzen von Weidenpfeifen, das man bei uns lernen konnte, bildete unser Stand eine Station im Sinnes-Parcours: Barfuß und mit verbundenen Augen galt es, die verschiedenen Materialien des Pfades zu erraten. Für diesen Barfußpfad haben wir Naturmaterialien gesammelt und ihn dann gebaut. Natürlich haben wir ihn auch gleich alle ausprobiert!